Freckenhorster Heimatverein blickt zurück und nach vorn
Mit einer Mischung aus Rückblick, Aufbruchsstimmung und Vorfreude auf ein großes Jubiläum fand am 23. Mai 2025 die ordentliche Mitgliederversammlung des Freckenhorster Heimatvereins im Stiftshof Dühlmann statt. 33 Mitglieder waren gekommen, um Bilanz zu ziehen, den Vorstand neu zu wählen – und um erste Einblicke in die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen des Vereins zu erhalten.
Helmut Eismann vom Vorstandsteam eröffnete den Abend und führte die Teilnehmenden mit einer PowerPoint-Präsentation durch das Vereinsjahr: Rund 1200 ehrenamtliche Stunden leistete der Vorstand – von Veranstaltungen über Kooperationen mit Grundschule und Stiftskammer bis hin zur Mitwirkung im Arbeitskreis zum Stiftsjubiläum.
Neuwahlen mit Kontinuität und frischem Wind
Bei den anstehenden Neuwahlen setzten die Mitglieder auf bewährte Kräfte: Helmut Eismann und Margit Schulze Stentrup wurden mit großer Mehrheit erneut ins Vorstandsteam gewählt. Für frischen Wind sorgt Anne Witczak, die das Amt der Kassiererin von Schulze Stentrup übernimmt. Wiedergewählt wurden auch Schriftführer Frank Assmann sowie die Beisitzer Hubert Höselmann und Anna Eismann. Ein Abschied fiel dennoch schwer: Hans-Jörg Kraneburg, langjähriger Archivar und Ortsgeschichtler, schied aus gesundheitlichen Gründen aus dem Vorstand aus.
Großes Jubiläum wirft seine Schatten voraus
Ein besonderer Ausblick galt dem bevorstehenden Jubiläum: 2026 wird der Heimatverein 50 Jahre alt – und das soll gefeiert werden. Neben einem Festakt am 17. Mai 2026 im Stiftshof ist auch eine Jubiläumsschrift in Arbeit. Das Redaktionsteam – Ulrich Möllmann und Andreas Engbert – widmet sich dabei dem Thema „Heimat“ in all seinen Facetten.
Mit zwei Mitmachaktionen soll das Thema für die Freckenhorster greifbar werden: Bei „Mein Stück Heimat“ können Bürgerinnen und Bürger sich mit persönlichen Symbolen ihrer Heimat fotografieren lassen – vom Gartengerät bis zum Lieblingsplatz. Eine große Weltkarte lädt zudem dazu ein, die Herkunftsorte der heutigen Freckenhorster zu markieren – ein Zeichen für Vielfalt und Verbundenheit.
Altbekannte Sorgen – neue Ideen
Auch aktuelle Themen kamen zur Sprache. So wird der in die Jahre gekommene Pielepoggenbrunnen kritisch betrachtet – von Sanierung bis Neugestaltung ist alles denkbar. Eine Arbeitsgruppe soll nun erste Ideen entwickeln.
Zum Abschluss begeisterte Burkhard Schulte Bories mit einem bebilderten Vortrag über seine Pilgerreisen nach Santiago de Compostela – eine spirituelle Reise ans „Ende der Welt“, wie er es nannte.